Was ist Kaschmir?

Kaschmir

Viele Informationen zum hochwertigen Material Kaschmir

Kaschmirwolle – natürliches Material, das mit Feinheit punktet

Kaschmir oder auch Cashmere ist aufgrund seiner sehr feinen Fasern, den Kaschmirfasern, als eine der qualitativ hochwertigsten Wollarten bekannt und gilt deshalb als Edelwolle. Bereits seit über 3000 Jahren nutzt der Mensch diese warmen Edelwollen aus Flaumhaar zur Herstellung von Kleidungsstücken wie Pullover oder Schals.

Die Herkunft von Kaschmir

Die Kaschmirwolle wird aus dem Unterfell von Kaschmirziegen gewonnen, die vorwiegend in Zentralasien zu finden sind. Die Unterwolle dieser Tiere ist aufgrund ihres Lebensraums besonders fein. Diese Feinheit sorgt dafür, dass die Wärme zwischen den einzelnen Fasern außerordentlich gut gespeichert wird. Die Kaschmirziegenzucht besteht unter anderem in China, Nepal, Afghanistan, in der Mongolei und im Iran. Der Begriff Kaschmir geht auf die gleichnamige Region im Himalaya zurück.

Die Qualitätsmerkmale von Kaschmirwolle

Echte Kaschmirwolle stammt von der Kaschmirziege und ist im ursprünglichen Zustand weiß. Kaschmirwolle mit braunen und schwarzen Anteilen stammt aus persischen und afghanischen Regionen. Diese müssen vor dem Einfärben zunächst gebleicht werden, was die Qualität beeinflusst. Es gibt auch Kreuzzuchten von Kaschmirziegen und anderen Ziegenarten sowie recycelte Fasern, die mit der hochwertigen Kaschmirwolle vermischt werden. Diese Kombination erzielt allerdings nicht die ursprüngliche Qualität von reinem Kaschmir. Echte Produkte aus Kaschmir müssen die Mindestanforderungen des Textilkennzeichnungsgesetzes erfüllen, nach welchem der Kaschmiranteil mindestens 85 Prozent betragen muss.

Die Herstellung von Kaschmir

Pro Ziege können jährlich nur etwa 150 Gramm Wolle aus dem Unterhaar des Tieres gewonnen werden. Entweder wird die abgefallene Wolle aufgesammelt oder das Unterfell sorgfältig herausgekämmt. Anschließend wird das Material der Kaschmirziege nach Farben sortiert und gewaschen. Daraufhin erfolgt das sogenannte Entgrannen, bei dem das grobe Deckhaar, also die Grannen, von der feinen Unterwolle getrennt werden. Für einen Strickpullover sind beispielsweise mindestens 400 Gramm Wolle nötig. Für ein Modell aus 100 Prozent Kaschmir ist also die Wolle von mindestens drei Ziegen nötig. Bei herkömmlicher Schurwolle, die von Schafen gewonnen wird, liefert ein Tier hingegen Wolle für bis zu 15 Pullover. Das verdeutlicht, weshalb Kaschmirwolle eine der wertvollsten und kostspieligsten Naturfasern ist.

Wie pflege ich Kleidung aus Kaschmir?

Bestenfalls bewahren Sie Kleidung aus Kaschmir im Dunklen auf und meiden hohe Temperaturen. Verstauen Sie Ihre Kaschmirkleidung sorgsam zusammengefaltet im Kleiderschrank und nicht auf einem Bügel, da der Stoff dann die Form verlieren kann. Nach dem Tragen gewinnt der Stoff durch ausgiebiges Lüften die vorherige weiche Beschaffenheit zurück. Waschen Sie die Kleidung bei Bedarf auf links bei maximal 30 Grad mit einem speziellen Wollwaschmittel im Wollprogramm Ihrer Waschmaschine. Wenn Sie Kaschmir liegend trocknen, behält er seine Form. Beachten Sie zudem bitte immer die Pflegehinweise auf dem Etikett.

Die Besonderheiten von Kaschmirwolle

Diese Vorteile hat kostbarer Kaschmir:

• Kaschmirwolle ist dank ihrer Feinheit sehr weich.
• Dank der hohen Elastizität trägt sich Kleidung aus Kaschmir besonders angenehm.
• Die feinen Fasern wärmen nicht nur die Ziegen im Himalaya: Die hervorragende Wärmeisolation sorgt dafür, dass Sie es auch bei niedrigen Temperaturen kuschelig warm haben.
• Im Gegensatz zu anderen Wollarten hat Kaschmir ein geringes Gewicht.

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